FDP fordert umfassende und nachhaltig Sanierungen des Freibads

FDP fordert umfassende und nachhaltig Sanierungen des Freibads

Ja, das Freibad muss dringend von Grund auf saniert werden. Zum aktuellen Zustand des Freibads hatte die FDP bereits vor einiger Zeit eine Anfrage an den Magistrat gestellt, mit den Antworten auf die Fragen war die Fraktion keineswegs zufrieden. Seit mehreren Jahren sind etliche Probleme im Freibad bekannt, dazu zählt auch der massive Wasserverlust. Eine Lösung wurde aber immer wieder auf die lange Bank geschoben.

Mögliche Lösungsansätze z. B. mit einer Edelstahlwanne zur Abdichtung gegen den Wasserverlust wurden bereits in der Vergangenheit angedacht, sogar mit entsprechenden Kostenvoranschlägen versehen. Eine Abtrennung des Sprungbeckens vom Schwimmerbereich hätte dabei sogar Vorteile bei den Betriebskosten.
Auch die maroden sanitären Anlagen müssen dringend saniert und behindertengerecht umgebaut werden.
Die Beheizung des Bades mit der Solaranlage funktioniert schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig und muss mit konventionellen Energien erfolgen. „Wir kommen um eine umfassende und nachhaltige Sanierung nicht herum. Dass dazu mehrere Millionen Euro investiert werden müssen, bleibt nicht aus, Billiglösungen kommen für die FDP-Fraktion nicht mehr in Frage“, so Wilhelm Reuscher, „nur so kann das im weiten Umkreis beliebte Dieburger Freibad zukunftsfähig gemacht werden“.
Die vom Bürgermeister vorgeschlagene Variante, ein Naturschwimmbad zu realisieren, finden wir hochinteressant. Welche ökologischen und betriebswirtschaftlichen Vorteile eine solche Lösung hätte und ob in Dieburg dafür die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind, muss sehr genau geprüft werden.
Eine Lösung mit einem Trainingsbad auf dem Freibadgelände wie es die SPD vorschlägt, ist schon in der Vergangenheit an den örtlichen Gegebenheiten gescheitert. „Aber auch für das Trainingsbad des Wassersportvereins muss bis 2019 eine Nachfolge-Lösung gefunden werden“, stellte Dr. Albrecht Achilles fest.
Die FDP favorisiert nach wie vor eine mögliche Lösung auf dem neu zu gestaltenden Sportzentrum zwischen der K128 und B26, aber dazu müssen der Wassersportverein und alle Beteiligten sich schnellstens zusammensetzen.

Die Finanzierung der Freibadsanierung ist sicher eine sehr schwierige Aufgabe, bei der sehr genau abgewogen werden muss, wie die notwendigen Mittel bereitgestellt werden können. Jetzt schon darüber zu spekulieren, ob Strassenprojekte oder Sportzentrum zurückgestellt werden müssen oder ob, wie die CDU andeutet, eine Straßenbeitragssatzung dann notwendig ist, halten wir für absolut verfrüht. Erst müssen sehr schnell vernünftige Alternativen auf den Tisch, mit soliden Kostenvoranschlägen und nachvollziehbaren Finanzierungsmodellen. Viel Zeit haben wir nicht mehr.

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